Wie gehe ich an die Brillensuche am besten heran?

Ist allein die Kopfform elementar für die Brillensuche?

Es gibt viele Wege, die eine erfolgreiche Brillensuche ermöglichen. „Muss ich mich rein auf die konventionellen Vorgaben wie Stil- und Typberatungen verlassen oder darf ich über den Tellerrand schauen?“ Man kann sich auf die reine Kopfform beschränken und frei nach dem Motto: „Ich habe ein rundes Gesicht, darum kann ich NUR eckige Brillen tragen!“, agieren –  muss man aber nicht.
Vorsicht bei dieser Herangehensweise; nicht immer trifft es tatsächlich zu und diese „Lehre der Gesichtsformen“, dient eher als Anhaltspunkt, denn als unumstößliche Regel. Probieren geht auch hier über studieren.

Der eigene Geschmack ist ausschlaggebend

Jeder Brillenrahmen hat seinen eigenen Charme, jede Farbe kann das Modell im Gesicht anders aussehen lassen und über Gefallen oder Missfallen entscheiden. Natürlich kann man sich auch strikt an die Vorgaben halten, ob Kopfform oder Typberatung, doch dann lässt man wieder den eigenen Geschmack außen vor; man lässt sich fremd-bestimmen durch Theorien und vorgefertigte Aussagen. Wir können tragen was wir wollen. Vor nicht allzu langer Zeit gab es sogar Farben, die vermeintlich nicht zueinander gepasst haben; grün/blau, rot/blau. Wenn wir diese Vorgaben zu genau nehmen, dann würden viele Blumenwiesen schrecklich aussehen. Da stehen doch tatsächlich blaue und rote Blumen nebeneinander und dann auch noch auf grünen Stängeln. Die Kombination macht den Unterschied.

Wir machen das Brillendesign zu unserem eigenen Stil-Trend

Eine knallrote Brille kann ein absoluter Hingucker sein, wenn man sich damit auch wirklich wohl fühlt. Wir essen und trinken, was uns gut schmeckt und tut. Warum tragen wir dann nicht auch das, was uns gut tut und glücklich macht? Ich für meinen Teil bin begeistert von bunten, bzw. farbigen Fassungen. Ich spiele gern mit kräftigen Farben und ausgefallenem Design. Wem das nicht gefällt, sollte es nicht tragen, nur weil es vielleicht diesen Sommer oder Winter im Trend liegt. Und selbst wenn uns die Brillen nicht gefallen, müssen wir akzeptieren, dass sie vielleicht unserem Freund, unserem Nachbarn oder unserer Frau zusagen. Wir sind alle Individuen und können in vielen Bereichen toleranter werden oder sein. Jeder nach seiner Fasson.

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