Muss ich die Brillenauswahl alleine treffen?

Darf ich „Verstärkung“ mitbringen?

Manchmal hilft es einen Freund oder eine Freundin als sogenannte „Verstärkung“ bei der Brillenauswahl mitzunehmen, damit man sich nicht verloren vorkommt. Es heißt allerdings auch: “Zu viele Köche verderben den Brei.“ Das ist auch auf der Brillenjagd der Fall. Wer mit zu vielen Freunden, Familienmitgliedern oder Bekannten loszieht, merkt schnell, dass jeder eine andere Meinung hat.

Die Brillenauswahl und die Entscheidung

Stellen Sie sich folgendes vor: Sie nehmen ganz selbstbewusst, ihre zwei besten Freunde und ihre zwei Freundinnen mit und nehmen sich vor, dass Sie zu fünft auf jeden Fall heute ein Modell, das passt finden werden. Sie gehen zum Optiker Ihres Vertrauens, der Ihnen beste Qualität und besten Service nach Ihren Bedürfnissen anbietet. Sie probieren eine Fassung nach der anderen. Vor Ihnen liegen gefühlte einhundert der schönsten Brillen, die Sie je gesehen haben und dann das: Sie müssen sich entscheiden und haben zu jeder Brille zwei positiv, zwei negative und Ihre eigene Meinung. Was tun Sie nun in dieser verzwickten Situation? Aufgeben möchten Sie nicht. Sie haben sich vorgenommen, eine Wahl zu treffen und nur mit dem Wissen, die einzig wahre Brille ausgesucht zu haben, den Laden zu verlassen. Sie stellen sich Ihren Triumphzug bereits bildhaft vor, bis Sie merken, dass da noch der Zwischenschritt fehlt. Wie suchen wir jetzt die Richtige aus?

Das Letzte Wort spricht man immer selbst

Das eigene Bauchgefühl hilft da weiter. Nicht selten zeigt die eigene Ausstrahlung beim ersten Aufsetzen sofort, ob es diese oder eine andere Brille werden sollte. Man lächelt ein wenig mehr, die Gesichtszüge entspannen sich und man genießt die Blicke der anderen und seine eigenen ebenso. Verlassen Sie sich stets auf Ihren Bauch, denn der weiß auch wenn Sie alleine wären genau, was gefällt. Das letzte Wort spricht man immer selbst. Sich der Meinung anderer zu beugen ist gefährlich. So kann es ganz schnell zu diesem Fall kommen: Man setzt zu Hause die fertige Brille nochmal auf und stellt fest, dass die Brille uns selbst eigentlich gar nicht gefällt. Das ist fatal, denn wir machen dann automatisch andere verantwortlich, ob die Freunde oder Ihren freundlichen Optiker von nebenan. Das schlimmste an der ganzen Sache ist dann, dass man die Brille dann eher widerwillig trägt und das sollte auf keinen Fall passieren.

Begleiter instruieren- Ihre Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt

Um den schlimmsten Fall zu vermeiden sollte man genau abklären, was man von seinen Begleitern erwartet. Jeder weiß selbst, wie viel er gewillt ist auszuhalten, was Kritik betrifft. Dafür gibt es kein Maß, das angeraten werden kann. Wir sind nicht nur in unseren Geschmäckern individuell, sondern auch in unseren Kritik-Schmerzgrenzen. Sollen die Begleiter sich eher zurückhalten, dann sagen Sie es Ihnen; sollen sich die Helfer aktiv beteiligen, vielleicht sogar eigene Vorstellungen mit auf den Tisch bringen, dann sagen Sie es Ihnen. Diese Informationen sollten vor Eintritt in den Laden vermittelt werden. Erwartungen können nicht vorausgesetzt werden, weil die Brillenauswahl ja doch eher zu den selten in Gruppen ausgeübten Unternehmungen zählt. Das Wichtigste ist allerdings immer, dass Ihre Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen. Jeder gute Optiker wird Ihnen dabei auch zur Seite stehen, falls die Freunde doch nicht ganz so wollen, wie gedacht. 😉